Romorantin

Rebsortenprofil

Romorantin ist eine weiße Rebsorte, die fast ausschließlich in der Appellation Cour-Cheverny im Loire-Tal angebaut wird. Die Weine zeichnen sich durch ihre hohe Säure, mineralische Aromen und ein bemerkenswertes Alterungspotenzial aus. Typische Aromen sind Zitrone, Quitte, grüner Apfel und Feuerstein. Romorantin-Weine sind trocken und passen gut zu Meeresfrüchten, Fisch und Ziegenkäse. Die Rebsorte ist anspruchsvoll und erfordert spezifische Boden- und Klimabedingungen. Alternative Namen sind selten gebräuchlich.

Im Detail

Romorantin ist eine seltene, autochthone weiße Rebsorte, deren Ursprung im Loire-Tal in Frankreich liegt. Sie ist besonders eng mit der Appellation Cour-Cheverny (Loir-et-Cher) verbunden, wo sie fast ausschließlich angebaut wird. Die Einführung der Romorantin wird dem 16. Jahrhundert zugeschrieben, als König Franz I. sie angeblich aus Burgund ins Loire-Tal brachte. Romorantin-Weine sind bekannt für ihre hohe Säure, ihre mineralischen Noten und ihr Alterungspotenzial. Aromen von Zitrone, Quitte, grünen Äpfeln und Feuerstein sind typisch. Die Weine sind meist trocken und können eine leichte Bitterkeit aufweisen. Sie passen hervorragend zu Meeresfrüchten, Fisch, Ziegenkäse und Spargelgerichten. Die Rebsorte stellt hohe Ansprüche an den Boden und das Klima, was ihren Anbau auf bestimmte Lagen beschränkt.

Wichtige Regionen

Erforsche die Weinregionen, die Romorantin prägen

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