Durif

Rebsortenprofil

Durif (Petite Sirah) ist bekannt für seine hohe Tannin- und Farbstoffkonzentration, den vollen Körper und den meist moderaten bis hohen Alkoholgehalt. Die Säure ist typischerweise mäßig bis ausgewogen, die Tannine sind kräftig und strukturgebend. Stilistisch reicht Durif von konzentrierten, im Eichenfass gereiften Weinen mit Aromen von dunklen Früchten, Gewürzen und Schokolade bis hin zu fruchtigeren, früher trinkbaren Varianten. Wichtige Anbaugebiete sind Australien (Barossa Valley, Heathcote), Kalifornien (Lodi) und Frankreich (Isère/Auvergne-Rhône-Alpes). Durif eignet sich gut für die Lagerung, den Ausbau im Barrique und die Kombination mit kräftigen Speisen.

Im Detail

Durif ist eine Rotweinsorte, die Ende des 19. Jahrhunderts von François Durif in Frankreich durch Kreuzung von Syrah und Peloursin gezüchtet wurde. Sie ist vor allem außerhalb Frankreichs unter dem Namen Petite Sirah bekannt. Während der Anbau in Frankreich gering ist, wird Durif in größerem Umfang in Australien und Kalifornien kultiviert. Die Rebe produziert kleine, dickschalige Beeren mit hohem Zuckergehalt und intensiver Farbe. Weine aus Durif zeichnen sich durch kräftige Tannine, einen vollen Körper und ein moderates bis hohes Alkoholpotenzial aus. Das Aromaprofil umfasst dunkle Beeren (Brombeere, Schwarze Johannisbeere), Pflaume, schwarzen Pfeffer, Kakao und manchmal rauchige oder balsamische Noten. Durch den Ausbau im Holz können Vanille- und Toastaromen hinzukommen. Durif eignet sich sowohl für kraftvolle, im Eichenfass gereifte Rotweine als auch für fruchtbetonte, jung zu trinkende Varianten. Passt gut zu gegrilltem rotem Fleisch, Lamm, würzigen BBQ-Gerichten, reifem Hartkäse und Schmorgerichten.

Wichtige Regionen

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