Muscadine

Rebsortenprofil

Muscadine, eine nordamerikanische Rebsorte, ist bekannt für ihre großen, dickschaligen Beeren mit intensiven Muskat- und Pfirsicharomen. Die Säure ist in der Regel moderat bis niedrig, während der Zuckergehalt und die Fruchtaromen hoch sind. Die Tannine, die hauptsächlich aus der Schale stammen, sind variabel, wobei dunklere Sorten oft ausgeprägtere Tannine aufweisen. Stilistisch reicht das Spektrum von süßen bis halbtrockenen Weiß- und Roséweinen über Likörweine bis hin zu Schaumweinen und Dessertweinen. Muscadine ist widerstandsfähig gegen Pilzkrankheiten und gedeiht in heißen, feuchten Anbaugebieten. Wichtige Anbaugebiete liegen im Südosten der USA.

Im Detail

Muscadine (Vitis rotundifolia) ist eine autochthone Rebsorte Nordamerikas, deren Ursprung im Südosten der USA liegt. Sie wächst dort seit Jahrhunderten wild und wird seitdem kultiviert, hauptsächlich für Wein, Saft und den Frischverzehr. Muscadine-Reben bevorzugen ein heißes, feuchtes Klima und weisen eine hohe Resistenz gegen viele Pilzkrankheiten auf, was sie ideal für Regionen mit langen, warmen Sommern macht. Die Beeren sind groß mit einer dicken Schale, die farblich von Bronze bis zu einem tiefen Dunkelrot variiert. Das Fruchtfleisch ist saftig und oft sehr süß. Aromaprofil: ausgeprägte Muskatnoten, begleitet von Pfirsich-, tropischen Frucht- und honigartigen Nuancen sowie subtilen Kräuternoten. Die Struktur zeichnet sich durch hohes Zuckerpotenzial bei moderater bis niedriger Säure aus. Die Tannine, hauptsächlich in der Schale vorhanden, sind variabel. Typische Weinstile sind fruchtbetonte, süßliche bis halbtrockene Weine, Portwein-ähnliche Likörweine, Rosés und Schaumweine. Passt gut zu würzigen Barbecues, gegrilltem Schweinefleisch, kräftigen Käsesorten und fruchtigen Desserts.

Wichtige Regionen

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