Seyval Blanc

Rebsortenprofil

Seyval Blanc besticht durch seine lebhafte Säure, den geringen Tanningehalt und seine Vielseitigkeit, die sich in trockenen Weißweinen, halbtrockenen Varianten und Schaumweinen zeigt. Tannine spielen kaum eine Rolle, die Textur ist meist frisch und knackig. Typische Aromen sind grüne Früchte, Zitrusfrüchte und feine florale sowie mineralische Noten; Holzausbau kann buttrige Nuancen hinzufügen. Die wichtigsten Anbaugebiete sind heute kühle Regionen wie England, Ontario, Nova Scotia und Teile der USA (Finger Lakes). Die Sorte wird für ihre frühe Reife, Pilzresistenz und zuverlässige Säure geschätzt, was sie besonders für kühle Klimazonen und aromatisch geradlinige Weißweine attraktiv macht.

Im Detail

Seyval Blanc ist eine weiße Hybridrebsorte, die in Frankreich (Seyve-Villard-Kreuzung) in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gezüchtet wurde. Ziel war es, eine robuste, frühreifende Rebe mit guter Säure und hoher Widerstandsfähigkeit gegen Pilzkrankheiten zu entwickeln. Heute wird Seyval Blanc hauptsächlich in kühleren Weinbaugebieten angebaut, darunter England, Ontario, Nova Scotia und die Finger Lakes Region in den USA. Die Weine sind in der Regel leicht bis mittelkräftig mit einer lebendigen Säure und oft einem moderaten Restzuckergehalt; Tannine sind kaum vorhanden. Das Aromaprofil umfasst Noten von grünen Äpfeln, Zitrusfrüchten (Zitrone, Limette) und weißen Steinfrüchten, ergänzt durch subtile florale und mineralische Anklänge. Bei Ausbau im Holz können Butter- und Vanillenoten hinzukommen. Seyval Blanc eignet sich hervorragend für trockene und halbtrockene Weine sowie für Schaumweine. Passt gut zu Meeresfrüchten, Austern, leichten Fischgerichten, Ziegenkäse und asiatischen Gerichten mit Zitronen- oder Sojasaucen.

Wichtige Regionen

Erforsche die Weinregionen, die Seyval Blanc prägen

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